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Hyper Light Drifter: Special Edition Review

Autor Bewertung:
4.5/5,
  1. StressPustel
    Grafik:
    4/5,
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    In den letzten Jahren hat sich ein Trend in der Spiele-Welt durchgesetzt, nämlich anders zu sein als die Masse. Während viele der großen Spiele versuchen, ihre Formel in mehreren Gewändern zu präsentieren, wollen viele Spieler einzigartige Experimente spielen. Diese Erfahrungen können mittlerweile über Kickstarter von den Spielern selbst finanziert werden, und so entstand „Hyper Light Drifter“ aus dem Hause Heart Machine. Ob das Spiel jedoch durch seine Eigenart überzeugt, oder zu wenig bietet, um die Fans bei Laune zu halten, haben wir für euch herausgefunden.
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    Eine stille Bombe
    Die Geschichte ist alles andere als deutlich in „Hyper Light Drifter“. Als Kämpfer mit einem besonders mächtigen Schwert zieht der Held des Abenteuers durch eine geheimnisvolle Welt, deren Titanen anscheinend schon lange versteinert sind. Zudem sind schwarze Monster eine Bedrohung, und scheinen irgendwas mit einer Krankheit zu tun zu haben, unter der auch der Hauptcharakter leidet. Und wieso muss er eigentlich große Bosse besiegen? Die Dorfbewohner des Zentrums verraten einem da auch nicht viel, da es nur vage Sprechblasen mit Bildern gibt, und keinerlei Texte, nicht einmal im Upgrade-Shop.
    Was in den ersten Momenten befremdlich wirkt, ist tatsächlich eine der ganz großen Stärken des Titels. Denn anstatt dem Spieler alles zu verraten, muss man sich anhand der Umwelt, der Monster und den stummen Ereignissen selbst ein Bild davon machen, in welcher Welt man sich eigentlich befindet. Dabei muss man lediglich akzeptieren, dass es nicht für alles eine Auflösung gibt und vieles Interpretationssache bleibt. Zwar wünscht man sich manchmal tatsächlich ein paar mehr Informationen, wer jedoch komplett eintauchen möchte, der wird den Spaß daran finden, eben nicht an der Hand gehalten zu werden.
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    Eine unglaubliche Welt
    Die Spielwelt ist überraschend offen gehalten. Nach dem kurzen Prolog, in dem einem die grundlegenden Mechaniken erklärt werden, findet man sich in dem Dorf wieder, das das Zentrum der Reise darstellt. Von hier aus geht es nämlich in die vier verschiedenen Gebiete, an deren Ende jeweils ein Dungeon und ein mächtiger Feind wartet. Der Spieler darf nun selber die offene Welt entdecken, in der es zahlreiche Geheimnisse gibt. Dabei muss der Held seine Fähigkeiten nutzen, die in dem Dorf erweitert werden können. Zwar kosten alle Upgrades dasselbe, jedoch ist die Währung rar gesät, weshalb man sich gut darauf vorbereiten sollte, wenn man die Reise antritt. Zwar gibt es eine Schnellreise-Funktion, die passenden Punkte sind jedoch nicht zu nah beieinander.
    Insgesamt sind die Gebiete wunderschön gestaltet. Sie unterscheiden sich nicht nur von der Farbgebung her, auch die Architektur ist jeweils sehr markant und deshalb wunderbar mit anzusehen. Die stetige Freiheit ist zwar begrenzt, sobald man sich für ein Gebiet entscheidet, jedoch kann man auch hier versteckte Bereiche entdecken, die wertvolle Schätze beherbergen. Zudem sind diese meist mit kleinen Rätseln verbunden, sodass der Spieler stets gefordert wird.
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    Hart aber fair
    Der Held, der stets von einem kleinen Wesen begleitet wird, hat diverse Fähigkeiten, die er auch oft einsetzen muss, um in der recht harten Welt zurecht zu kommen. Offensichtlich ist da natürlich sein Schwert, mit dem er anfangs nur schlagen kann, später jedoch weitere Techniken erlernt, wie zum Beispiel einer Wirbelattacke. Weiterhin findet der Spieler bereits im Prolog eine Schusswaffe, deren Munition allerdings begrenzt ist und nur über besondere Objekte gefunden werden kann, oder wenn man Gegner besiegt. Ein besiegtes Monster entspricht hierbei einer Kugel, und im weiteren Verlauf verändert sich auch diese Waffe. Um Angriffen auszuweichen, darf man dashen, sodass man sich blitzschnell fortbewegt. Dadurch kann man sogar Abgründe überwinden.
    Einfach ist das Spiel mit Sicherheit nicht. Einige Stellen können tatsächlich wahnsinnig schwierig werden, vor allem in den Kämpfen, sodass man durchaus mehrere Versuche benötigt, um voranzuschreiten. Denn um Leben zu regenerieren, muss der Held stehen bleiben und ein Medikit nutzen, was im Eifer des Gefechtes nahezu unmöglich ist. Trotzdem macht es wahnsinnig viel Spaß die Techniken zu kombinieren, um Geschicklichkeits-Passagen zu meistern, manchmal kniffelige Rätsel zu lösen oder eben einen der beeindruckenden Bosse zu besiegen. In keinem Moment ist man zu frustriert um weiterzuspielen, andersrum wird einem die Aufgabe auch nicht zu schwierig gestaltet. Zugegeben, einige Bosse bereiten einem eine größere Herausforderung als andere, dennoch ist es den Machern gelungen, einen sehr guten Schwierigkeitsgrad zwischen „Dark Souls“ und „The Legend of Zelda“ zu erschaffen.
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    Technik
    Das Spiel setzt vollkommen auf den mittlerweile schon Indie-typischen Pixel-Look. Trotzdem hebt sich der Titel vor allem durch seine Farbgebung ab. Zudem gibt es unglaublich viele Details, sodass man nie das Gefühl hat, dass grafisch zu wenig geboten wird. Auch der Soundtrack ist beeindruckend und vermittelt stets eine passende Atmosphäre. Selbst die Bildrate ist immer stabil und stört nie. Lediglich einige nervige Bugs, wie dem Steckenbleiben in einer Wand, treten selten auf und stören. Ansonsten ist das Gebotene aber trotzdem beeindruckend.
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    Fazit:
    „Hyper Light Drifter“ ist einer der Indie-Titel, über die man auch in einigen Jahren noch reden wird. Die originelle Geschichte, die sich an ältere Spiele orientiert, aber sich durch die Eigenheiten abhebt, ist sowohl minimalistisch als auch atemberaubend. Passend dazu ist das Gameplay rasant, aber dadurch umso kniffeliger, sodass man nie unterfordert wird. Um einige kleinere Schwächen kommt das Spiel zwar nicht herum, wer diese jedoch akzeptieren kann, erhält eine echte Perle.

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    Über den Autor

    StressPustel
    Als Spieler von verschiedenen Spielen auf verschiedenen Plattformen, macht es Spaß zu sehen, wie sich die Spiele entwickeln.
    Gaming ist meine Leidenschaft.

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