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Shift Quantum Review

Autor Bewertung:
4.75/5,
  1. StressPustel
    Grafik:
    4/5,
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    Lasst uns Versuchskaninchen sein
    Das rund ein Gigabyte große Stückchen Software beginnt mit einer Reihe von Fragen, die wir erst einmal beantworten müssen. Schnell wird uns klar, dass Axon Vertigo wohl Sinn für Humor hat. Axon Vertigo ist das Unternehmen, dass hinter den rätselhaften Welten von Shift Quantum steckt. Sie versetzen unser Gehirn in einen Schift-Quantum-Modus, der uns in eine Welt unzähliger Geduldsspiele katapultiert. Wenn wir all diese Aufgaben lösen, so das Versprechen von Axon Vertigo, werden wir wahres Glück finden.
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    Alles dreht sich um uns
    Im Tutorial-Level angekommen, erfahren wir auch gleich die sehr einfachen Spielmechaniken von Shift Quantum. Mit dem Analogsticks bewegen wir uns fort. Mit der X-Taste lassen wir unsere Spielfigur hüpfen und mit den Schultertasten drehen wir den Level um 180°. Die Level sind dabei immer nach dem gleichen Muster aufgebaut. Wir betreten unser quadratisches Gefängnis durch einen vorgegebenen Eingang und müssen nun zum Ausgang gelangen. Klingt simpel? Das ist es zu Beginn auch noch, steigert sich im weiteren Spielverlauf aber immer mehr in ein komplexes Rätsel-Abenteuer, welches uns zwar fordert, aber nie nervt – eine große Stärke von Shift Quantum.
    So ein Level baut sich dabei aus Blöcken auf. Unsere Spielfigur schafft es mit einem Sprung zwar einen Block in Höhe und Breite zu überwinden, ist das Hindernis aber breiter und höher, kommen wir auf konventionelle Art nicht weiter. Hier ziehen wir unser Ass aus dem Ärmel. Denn wir sind in der Lage per Knopfdruck unsere Welt um 180° zu drehen. Das Schwarz-Weiß gehaltene Level kehrt sich dabei in ein Negativ. Da wo uns die schwarzen Blöcke vorher den Weg versperrt haben, entstehen plötzlich Lücken. Andererseits erscheinen, an den weißen Stellen, die wir vorher ohne Probleme passieren konnten, plötzlich Hindernisse. Jedes Mal, wenn wir unsere Sicht sprichwörtlich auf den Kopf stellen, eröffnen sich uns neue Wege. Alte Wege verschließen sich uns wiederum.
    Mit fortschreitendem Spiel müssen wir neue Hindernisse wie tödliche Stacheln überwinden. Erhalten dabei aber auch neue Fähigkeiten wie etwa das eines Magnetfeldes, mit dem wir größere Hindernisse hinter uns lassen. Das Gameplay geht dabei tadellos einfach von der Hand und der Schwierigkeitsgrad zieht auf angenehme Weise an. Wir erlangen neue Möglichkeiten ohne dabei die Übersicht zu verlieren.
    Abgerundet wird der Story-Modus von den Online-Funktionen, in denen wir unsere eigenen Level per übersichtlichem Editor erstellen und anschließend hochladen können, auf dass die ganze Welt ihn spielen kann. Wir selbst können uns zudem ebenfalls in den unzähligen Level-Kreationen der anderen Spieler verlieren.
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    schwarz und weiß
    Die Optik von Shift Quantum erleben wir in einer Sidescroller-Kameraoptik. Die minimalistische Grafik glänzt dabei durch fein aufeinander abgestimmte Schwarz-Weiß-Töne, die dem Spiel einen edlen und geheimnisvollen Look verleihen. Das Spiel selbst läuft dabei ohne jede Ruckler. Allerdings fehlt den Leveln mit fortschreitender Zeit ein bisschen an Abwechslung. Ein gestalterischer Stilbruch hätte dem gelungenen Leveldesign gut getan. Aber das ist kritisieren auf hohem Niveau.
    Der Soundtrack ist sehr hörenswert und besticht durch stimmige Synthesizer Sounds, die dem Spiel einen futuristischen Touch verleihen und für Spannung sorgen.
    Der Umfang für das derzeit 19,99 Euro teure Rätsel-Adventure ist ganz ordentlich und kann sich sehen lassen. Im Story-Modus lassen wir im Schnitt zwischen 7 und 10 Stunden. Je nachdem wie geschickt wir die Hindernisse lösen können, die uns die Level in den Weg stellen. Der leicht zu bedienen Level-Editor macht spaß und gibt uns die Freiheit, an eigenen Parcours basteln zu dürfen. Im Online-Modus dann sind uns kaum Grenzen gesetzt. Bereits jetzt haben unsere Mitspieler dort unzählige selbst erschaffene Level zur Verfügung gestellt, die nur darauf warten, von uns gemeistert zu werden.
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    Fazit:
    Shift Quantum gehört zu den diesjährigen Hits unter den kleinen Indie-Games und präsentiert sich als sehr kurzweiliges Rätselspiel, dass in seiner simpel aufgebauten und sehr gut zugänglichen Spielweise einfach überzeugt. Die Rätsel sind dabei mal etwas anspruchsvoller und mal sehr einfach, doch nie unschaffbar, unfair oder frustrierend. Stets findet sich ein klar nachvollziehbarer Weg nach draußen zum Ausgang.

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    Über den Autor

    StressPustel
    Als Spieler von verschiedenen Spielen auf verschiedenen Plattformen, macht es Spaß zu sehen, wie sich die Spiele entwickeln.
    Gaming ist meine Leidenschaft.

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