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The Fall Part 2: Unbound Review

Autor Bewertung:
4.5/5,
  1. StressPustel
    Grafik:
    4/5,
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    Mit The Fall konnte das Entwicklerteam von „Over the Moon“ einen einen echten Überraschungserfolg landen und legte den Startschuss für eine geplante Trilogie. Nun erscheint mit The Fall 2: Unbound die Fortsetzung des Action-Adventures für Nintendo Switch, PlayStation 4 und Xbox One. Ob der zweite Teil an der Erfolg des Erstlings anknüpfen kann oder sich die künstliche Intelligenz im Spiel diesmal selber ein Bein stellt, verraten wir euch in unserem Testbericht zum Indie-Projekt.
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    Die entfesselte K.I.
    The Fall 2: Unbound knüpft spielerisch und storytechnisch dort an, wo Teil eins aufgehört hat. Falls ihr den Erstling nicht gespielt habt: Kein Problem! Auf Wunsch könnt ihr euch vorab eine Kurzzusammenfassung der Geschehnisse geben lassen, bevor ihr in das neue Abenteuer startet. In The Fall 2: Unbound schlüpft ihr in die virtuelle Haut der entfesselten künstlichen Intelligenz mit dem Namen A.R.I.D.. Diese besitzt die Fähigkeit die Kontrolle beziehungsweise die Körper von insgesamt drei Robotern im Spiel zu übernehmen und sich somit deren Fähigkeiten zunutze zu machen. Dabei löst ihr im Spielverlauf zahlreiche Rätsel und meistert diverse Herausforderungen, die eher euer Köpfchen anstrengen als euren Feuerknopf fordern. Für Action ist dennoch gesorgt. Immer wieder trefft ihr im Spielverlauf auf feindseelige Wesen, denen ihr euch mit eurer Handfeuerwaffe zur Wehr setzen könnt. Jeder Schuss zehrt dabei aber auch an euer Energieleiste und kann dazu führen, dass ihr euch kurzzeitig nicht mehr bewegen könnt.

    Den Hauptteil des Gameplays nehmen allerdings die Erkundungen in den düsteren 2D-Welten in einem stimmigen Sci-Fi-Setting ein. Zu Beginn könnt ihr diesmal sogar zwischen einem „normalen“ und einem „einfachen“ Modus wählen. Letzterer bietet wohl deutlich weniger Kämpfe, sodass ihr euch voll und ganz auf die Erkundungen und Rätsel in der Spielwelt konzentrieren könnt.
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    Die Schicksale der Roboter
    Wie bereits erwähnt, schlüpft ihr mit A.R.I.D im Verlauf des Spiels in die metallische Haut von drei verschiedenen Robotern. Jeder Blechkamerad hat dabei seine ganz eigenen Fähigkeiten zu bieten und erzählt zudem eine persönliche Story. Dadurch wirkt The Fall 2: Unbound abwechslungsreicher als sein Vorgänger, auch weil die Geschichten durchaus interessant ausgefallen sind und zum Weiterspielen anspornen.
    Besonders cool ist der Aspekt, dass A.R.I.D. ihre Umgebung in jedem Roboter anders wahrnimmt und somit auch vor immer neue Herausforderungen gestellt wird, die euch zum Nachdenken anregen. The Fall 2 ist deutlich rätsellastiger als es der erste Eindruck vermitteln könnte. Man könnte es fast als ein Metroidvania-Spiel mit wenigen Actionszenen, dafür aber umso mehr Point-and-Click-Passagen bezeichnen.
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    Auch das Gameplay weiß durchaus zu gefallen, auch wenn der Einstieg in das Abenteuer etwas zäh und langatmig ausfällt. Es besteht sogar die Gefahr, dass Quereinsteiger mitunter etwas überfordert werden könnten. Lässt man sich auf den Titel ein, wird man sich allerdings flott in das bedrückende Sci-Fi Abenteuer hineinfuchsen. Wichtig für eure Erkundungen innerhalb der Spielwelten sind vor allem der linke Schultertrigger und der rechte Analogstick. Während ihr mit der Schultertaste eure Waffe zückt, visiert ihr mit dem Analogstick. Dabei geht es allerdings vorrangig nicht darum Gegner unter Beschuss zu nehmen, sondern Objekte in der Umgebung zu analysieren und mit selbigen zu interagieren. Das fühlt sich dann fast wie in einem Point & Click-Adventure an und spielt sich auch ein bisschen so. Die zum Teil sehr abgedrehten Aufgaben setzen dem Ganzen dann nur noch das i-Tüpfelchen auf. The Fall 2: Unbound schafft es regelmäßig, euch mit Aufgaben zu konfrontieren, die ihr so in einem anderen Videospiel noch nicht gesehen habt.
    Nichtsdestotrotz muss man auch ganz klar sagen, dass The Fall 2: Unbound absolut nichts für ungeduldige Spieler ist. Viele Rätsel und Aufgaben erfordern viel Experimentierfreude und obendrein gibt es im Spielverlauf auch einiges zum Lesen und dadurch auch langatmigere Passagen.

    Atmosphärische Präsentation
    Obwohl The Fall 2: Unbound ein kleiner Indie-Titel auf dem Papier ist, so kann die Präsentation durchaus überzeugen. Das Abenteuer ist düster und beklemmend in Szene gesetzt. Die Story weiß trotz ihres bizarren Charakters zu gefallen und vor allem der Soundtrack punktet mit viel Atmosphäre. Auch an eine Vertonung des Abenteuers wurde gedacht. Hier müsst ihr euch allerdings mit einer englischen Sprachausgabe begnügen. Dafür gibt es allerdings deutsche Untertitel, sodass ihr euch auch ohne englische Sprachkenntnisse in das Abenteuer mit A.R.I.D. trauen dürft.
    Abseits der genannten Faktoren gab es an der von uns getesteten Nintendo Switch Version des Spiels technisch nicht viel zu meckern. Logischerweise reizt der Titel mit seinem comicartigen Stil sowieso die aktuellen Konsolengenerationen keineswegs aus, macht insgesamt aber einen stimmigen und durchaus sauberen Eindruck.

    Fazit: The Fall 2: Unbound (Nintendo Switch)
    Mit The Fall 2: Unbound liefert Entwickler “Over the Moon” eine würdige Fortsetzung zum Erstlingswerk ab und punktet mit einer noch intensiveren Spielerfahrung und Abwechslung. Wir lernen die künstliche Intelligenz A.R.I.D. näher kennen und begleiten sie dabei ihre Ziele durchzusetzen, auch wenn sie dabei auch von anderen auferlegte Regeln brechen muss. Das 2D-Abenteuer ist vor allem Knobel- und Point-and-Click-Fans zu empfehlen. Actionfreunden wird das Abenteuer wohl etwas zu langatmig und textlastig sein. Unterm Strich bekommt ihr hier ein unterhaltsames Abenteuer mit einer interessanten Story zum Nachdenken geboten, welches sich auf allen Plattformen lohnt.

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    Über den Autor

    StressPustel
    Als Spieler von verschiedenen Spielen auf verschiedenen Plattformen, macht es Spaß zu sehen, wie sich die Spiele entwickeln.
    Gaming ist meine Leidenschaft.

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